27. April
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Der 27. April ist der 117. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 118. in Schaltjahren), somit verbleiben noch 248 Tage bis zum Jahresende.
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1509: Der zur Liga von Cambrai gehörende Papst Julius II. verhängt über die Republik Venedig ein Interdikt, um den Mitgliedern der Liga zu ermöglichen, ihr Territorium auf Kosten der Seerepublik zu erweitern.
- 1521: Auf der Philippinen-Insel Mactan wird der unter spanischer Flagge segelnde portugiesische Seefahrer und Entdecker Ferdinand Magellan während eines Kampfes mit Eingeborenen unter ihrem Häuptling Lapu-Lapu getötet. Juan Sebastián Elcano übernimmt nach dem Tod des Admirals die Leitung der Weltumrundung.
- 1622: In der Schlacht bei Mingolsheim besiegen die vereinigten Heere Peter Ernsts II. von Mansfeld und Georg Friedrichs von Baden-Durlach im Dreißigjährigen Krieg die Kaiserlichen unter Johann t’Serclaes von Tilly am Ohrenberg. Der Ort Mingolsheim gerät während der Schlacht in Brand und wird großteils zerstört.
- 1763: Bei einem großen Treffen in der Nähe des Forts Detroit beschließen die Abgesandten mehrerer Algonkin-Stämme unter der Führung von Ottawa-Häuptling Pontiac den Aufstand gegen die britische Kolonialmacht an den Großen Seen.
- 1775: Hohe Preise führen im französischen Beaumont-sur-Oise zu Plünderungen auf dem Getreidemarkt. Der regionale Aufstand greift in den folgenden Wochen um sich und reicht bis an die Vororte von Paris heran. Militär schlägt den Mehlkrieg im Mai nieder, doch König Ludwig XVI. muss die Rückkehr vom privaten zum staatlichen Handel anweisen.
- 1792: In St. Petersburg schließt ein Teil der polnischen Magnaten unter dem Patronat der russischen Zarin Katharina II. die zwei Tage später in Targowica verkündete Konföderation von Targowica. Sie hat das Hauptziel, die Reformen in Polen und insbesondere die Verfassung vom 3. Mai 1791 rückgängig zu machen.
- 1848: Die Badische Revolution im Rahmen der Märzrevolution scheitert: Bei einem Gefecht in Dossenbach unterliegt im Heckeraufstand die „Deutsche Demokratische Legion“ unter Führung des revolutionären Dichters Georg Herwegh konterrevolutionären Truppen aus Württemberg.
- 1848: Die Französische Nationalversammlung beschließt mit dem von Victor Schœlcher, dem Senator von Martinique und Guadeloupe, verfassten décret d'abolition de l'esclavage ein weiteres Mal die Abschaffung der Sklaverei in Frankreich und seinen Kolonien. Das Gesetz tritt am 22. Mai in Kraft.
- 1861: Nach dem Beschluss der Sezessionsversammlung von Virginia, sich von den USA zu trennen und den Konföderierten Staaten von Amerika anzuschließen, erklären Virginias nordwestliche Countys ihrerseits die Abspaltung von Virginia und den Verbleib in der Union.
- 1898: Die am 6. März von China gepachtete Bucht Kiautschou wird offiziell unter deutschen „Schutz“ gestellt.
- 1909: Die Jungtürken unter der Führung von Ismail Enver, Ahmet Cemal, Mehmed Talat und Ziya Gökalp stürzen im Osmanischen Reich nach dessen vergeblichem Putschversuch am 13. April Sultan Abdülhamid II., der im Amt von seinem Bruder Mehmed V. abgelöst wird.
- 1920: Das Parlament des Freistaats Preußen verabschiedet das Groß-Berlin-Gesetz zur Neuordnung der Stadtgemeinde Berlin: Mit dem Zusammenschluss der sieben Stadtgemeinden Charlottenburg, Köpenick, Lichtenberg, Neukölln, Schöneberg, Spandau und Wilmersdorf mit 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken verdoppelt sich die Einwohnerzahl Berlins auf 3,8 Millionen; die Fläche des Stadtgebiets verdreizehnfacht sich auf 883 km².
- 1939: Mit einem Memorandum kündigt das Deutsche Reich das Deutsch-britische Flottenabkommen wegen behaupteter unfreundlicher Haltung des Vertragspartners. Jedoch ist die Aufrüstung der Flotte im Z-Plan bereits drei Monate zuvor von Adolf Hitler gebilligt worden. Angebote Großbritanniens zur Wiederaufnahme von Verhandlungen bleiben unbeantwortet.
- 1941: Die deutsche Wehrmacht erobert während des Balkanfeldzugs im Zweiten Weltkrieg die griechische Hauptstadt Athen.
- 1945: Der Konzentrationslagerkomplex Kaufering bei Landsberg am Lech, der größte Konzentrationslagerkomplex des Deutschen Reichs mit dem Status eines Außenlagers des KZ Dachau wird durch die US-Armee befreit.
- 1945: Die in Wien gebildete Provisorische Staatsregierung unter Staatskanzler Karl Renner – mit Leopold Figl (ÖVP), Adolf Schärf (SPÖ) und Johann Koplenig (KPÖ) als Stellvertreter – wird von der UdSSR anerkannt. Vor dem Parlamentsgebäude an der Ringstraße proklamiert sie die Wiederherstellung des unabhängigen demokratischen Österreichs und erklärt den „Anschluss“ an Deutschland von 1938 für null und nichtig. Das gilt als die Geburtsstunde der Zweiten Republik.
- 1960: Togo, bis dahin formal UN-Treuhandgebiet unter französischer Verwaltung, erhält seine volle Unabhängigkeit und eine neue Flagge. Sylvanus Olympio wird erster Staatspräsident.
- 1961: Sierra Leone erklärt seine Unabhängigkeit von Großbritannien, verbleibt jedoch im Commonwealth of Nations. Milton Margai wird erster Premierminister.
- 1969: Die chinesische Volksbefreiungsarmee löst auf Beschluss des 9. Parteitags der Chinesischen Kommunistischen Partei die marodierenden Roten Garden auf und beendet damit die Kulturrevolution in der Volksrepublik China.
- 1969: In Frankreich stimmen bei einem Referendum die Wähler über die Regionalisierung der Verwaltung ab. Der Empfehlung des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle wird mehrheitlich nicht gefolgt. Kurz nach Mitternacht wird am 28. April sein Rücktritt bekannt.
- 1972: Im Deutschen Bundestag scheitert völlig überraschend das Konstruktive Misstrauensvotum der CDU unter Rainer Barzel gegen die sozial-liberale Regierung Willy Brandt. Später wird bekannt, dass das Ministerium für Staatssicherheit der DDR die beiden CDU-Abgeordneten Julius Steiner und Leo Wagner bestochen hat.
- 1978: In Afghanistan findet ein Militärputsch gegen Staatspräsident Daoud Khan statt, bei dem dieser ermordet wird. Nur Muhammad Taraki wird neuer Präsident und Hafizullah Amin zweiter Mann im Staat.
- 1987: Der US-amerikanische Außenminister Edwin Meese setzt den neu gewählten österreichischen Bundespräsidenten Kurt Waldheim auf Antrag des Jüdischen Weltkongresses und nach Befürwortung des Office of Special Investigations auf die „watch list“ der Vereinigten Staaten und verhängt damit ein Einreiseverbot. Die Waldheim-Affäre wegen seiner unklaren Rolle bei nationalsozialistischen Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg hat bereits während des Wahlkampfes für die Präsidentschaftswahl 1986 begonnen.
- 1992: Die Bundesrepublik Jugoslawien (BRJ) wird durch den Zusammenschluss der jugoslawischen Teilrepubliken Serbien und Montenegro gebildet.
- 1993: Im vereinigten Jemen finden die ersten demokratischen und geheimen Wahlen statt, bei denen Männer und Frauen wahlberechtigt sind. Haidar Abu Bakr al-Attas bleibt weiterhin Premierminister des Landes.
- 1994: In Südafrika tritt nach dem Ende der Apartheid eine neue Verfassung in Kraft. Sie garantiert den Menschen aller Rassen die Gleichberechtigung und das Wahlrecht.
- 1996: Eine Waffenstillstandsvereinbarung beendet die Operation Früchte des Zorns, eine seit dem 11. April auf Befehl von Premierminister Schimon Peres gemeinsam mit der Südlibanesischen Armee laufende Militäraktion Israels gegen die Hisbollah im Libanon.
- 1997: Bei den zweiten Parlamentswahlen im Jemen feiert der Allgemeine Volkskongress (AVK) von Präsident Ali Abdullah Salih einen überwältigenen Erfolg und kann weiter regieren.
- 2002: In Frankreich demonstrieren Hunderttausende gegen den Erfolg des Rechtsextremen Jean-Marie Le Pen im 1. Durchgang der Präsidentenwahl am 21. April.
- 2003: In Paraguay wird Nicanor Duarte Frutos zum Staatspräsidenten gewählt, gleichzeitig erhält die Regierungspartei Partido Colorado bei den Parlamentswahlen mit 35% der Stimmen die relative Mehrheit.
- 2005: In Ägypten demonstrieren hunderte Anhänger der Bewegung Kifaja in 15 verschiedenen Städten für mehr Demokratie und gegen den Präsidenten Muhammad Husni Mubarak.
- 2007: In Estland entfernen die Behörden auf Basis eines am 15. Februar beschlossenen Gesetzes den in der Sowjetzeit aufgestellten Bronze-Soldaten von Tallinn. Das führt zu diplomatischen Verstimmungen mit Russland und zu schweren Unruhen in Tallinn.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1940: Mit dem Abschluss der Abwrackung der letzten beiden Zeppeline LZ 127 Graf Zeppelin und LZ 130 Graf Zeppelin II auf Befehl von Hermann Göring endet die Ära der Großluftschifffahrt mit Starrluftschiffen.
- 2005: Unter dem Beifall tausender Schaulustiger startet das Großraumflugzeug Airbus A380 nach mehreren Verschiebungenin Toulouse zu seinem Erstflug. Airbus erhofft sich damit, seinen Marktanteil gegenüber Boeing auszubauen.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 2006: Am Ground Zero in New York City wird der Grundstein für den an Stelle des bei den bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 zerstörten World Trade Centers zur errichtenden Freedom Tower gelegt.
[Bearbeiten] Kultur
- 1720: Am King's Theatre in London erfolgt in Anwesenheit von König George I. die Uraufführung der Oper Radamisto von Georg Friedrich Händel mit dem Libretto von Nicola Francesco Haym, der sich das Libretto L'Amor tirannico, o Zenobia von Domenico Lalli zum Vorbild genommen hat.
- 1749: Zur Feier der Beendigung des Österreichischen Erbfolgekriegs durch den Aachener Frieden lässt der britische König George II. im Londoner Green Park ein Feuerwerk veranstalten. Die anlässlich des Ereignisses uraufgeführte Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel wird mit Begeisterung aufgenommen.
- 1784: Nach mehrjähriger Zensur kann das Theaterstück La folle journée ou Le mariage de Figaro (Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1778 in Paris uraufgeführt werden und wird sofort zu einem triumphalen Erfolg.
- 1810: Ludwig van Beethoven widmet vermutlich einer seiner Klavierschülerinnen das Stück Für Elise.
- 1877: Die Oper Le roi de Lahore von Jules Massenet mit dem Libretto von Louis Gallet wird im Palais Garnier der Grand Opéra Paris uraufgeführt.
- 1919: Das Theaterstück Die Wupper von Else Lasker-Schüler hat am Deutschen Theater in Berlin seine Uraufführung.
- 1922: Der erste Teil des zweiteiligen Spielfilms Dr. Mabuse, der Spieler von Fritz Lang und Thea von Harbou mit Rudolf Klein-Rogge in der Titelrolle wird mit großem Erfolg in Berlin uraufgeführt.
- 1929: Die Uraufführung der Oper Jürg Jenatsch von Heinrich Kaminski nach dem gleichnamigen historischen Roman von Conrad Ferdinand Meyer findet an der Staatsoper in Dresden statt.
- 1985: Der DDR-Dramatiker Heiner Müller erhält den Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
[Bearbeiten] Gesellschaft
- 1578: Im Kampf um die Gunst des französischen Königs Heinrich III. stehen sich - trotz königlichen Duellverbots - im Duell der Mignons, einem der bekanntesten Duelle der französischen Geschichte, drei „Mignons“ und drei weitere Mitglieder der königlichen Entourage gegenüber.
- 1982: Nachdem er bei einer Beförderung nicht zum Zug gekommen und seine Hochzeit an Geldmangel gescheitert ist, begibt sich der südkoreanische Polizist Woo Bum-kon auf einen Amoklauf durch fünf Ortschaften der Provinz Gyeongsangnam-do. Der schlimmste Amoklauf in moderner Zeit, bei dem inklusive dem Täter 58 Menschen getötet und 35 weitere verletzt werden, führt auch zum Rücktritt des südkoreanischen Innenministers Suh Chung-hwa.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 1865: Das Dampfschiff Sultana explodiert mit 2.300 Passagieren an Bord, die meisten von ihnen ehemalige Soldaten im Sezessionskrieg auf dem Heimweg, auf dem Mississippi River. 1.700 Menschen werden getötet, es ist die schlimmste Schiffskatastrophe der amerikanischen Geschichte.
- 1895: Die Staumauer der Talsperre von Bouzey bei Épinal in den französischen Vogesen bricht bei einem Hochwasser. Die Katastrophe durch die Flutwelle hat zwischen 86 und 200 Todesopfer zur Folge.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
- 1908: In London werden die IV. Olympischen Sommerspiele der Neuzeit ohne großes Zeremoniell eröffnet. Bis zum Hauptteil der Spiele im Juli finden allerdings nur Wettkämpfe in den vier Sportarten Rackets, Hallentennis, Jeu de Paume und Polo statt.
- 1956: Der italo-amerikanische Boxer und Weltmeister im Schwergewicht Rocco Francis Marchegiano, bekannt als Rocky Marciano, beendet ungeschlagen seine Karriere.
- 1975: Die Italienerin Lella Lombardi kommt beim Formel-I-Grand-Prix-Rennen in Spanien als bisher einzige Frau in die Punkteränge. Sie belegt Rang sechs.
- 1999 : Die Adler Mannheim werden zum vierten Mal Deutscher Eishockey Meister und schaffen nach 96/97 und 97/98 den Titel Hattrick.
- 2002: Der Handballverein SC Magdeburg gewinnt mit einem Sieg über KC Veszprém aus Ungarn als erste deutsche Bundesliga-Mannschaft die 1994 neu gegründete EHF Champions League der Männer.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1495: Süleyman I., der Prächtige, osmanischer Sultan
- 1650: Charlotte Amalie von Hessen-Kassel, als Gattin Christians V. Königin von Dänemark und Norwegen
- 1701: Karl Emanuel III., König von Piemont-Sardinien und Herzog von Savoyen
- 1733: Josef Gottlieb Koelreuter, deutscher Botaniker und Professor für Naturgeschichte
- 1737: Edward Gibbon, britischer Historiker
- 1748: Adamantios Korais, griechisch-französischer Gelehrter und Schriftsteller
- 1755: Marc-Antoine Parseval, französischer Mathematiker
- 1757: Carl Johan Adlercreutz, schwedischer General
- 1759: Mary Wollstonecraft, englische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin
- 1764: Johann Friedrich Cotta, deutscher Verleger, Industriepionier und Politiker
- 1765: Johann von Thielmann, sächsischer und preußischer General
- 1770: Edward Codrington, englischer Admiral
- 1771: Jean Rapp, französischer Graf, Generalleutnant und Adjutant von Napoleon Bonaparte
- 1776: Hyacinthe Jadin, französischer Komponist und Professor
- 1791: Samuel Morse, US-amerikanischer Erfinder
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1803: Alfred Julius Becher, Wiener Oktoberrevolutionär von 1848
- 1806: María Cristina de Borbón-Dos Sicilias, als Gattin Ferdinands VII. Königin und nach dessen Ableben Regentin von Spanien
- 1820: Herbert Spencer, britischer Philosoph und Soziologe
- 1820: Hermann Theodor Breithaupt, deutscher Geologe, Ingenieur und Patriot
- 1821: Henry Willis, Orgelbauer
- 1822: Ulysses S. Grant, US-amerikanischer Politiker, 18. Präsident der USA
- 1828: August Becker, deutscher Schriftsteller
- 1835: Albert Theodor Gustav Hache, deutscher Politiker
- 1836: Eugen Felix, österreichischer Maler
- 1837: Kurt Wachsmuth, Philologe
- 1837: Paul Albert Gordan, deutscher Mathematiker
- 1840: Edward Whymper, englischer Bergsteiger
- 1841: Friedrich Adolph Gumpert, deutscher Hornist und Professor
- 1842: Emil Jakob Schindler, Maler
- 1844: Albert von Keller, Schweizer Maler
- 1844: Alois Riehl, österreichischer Philosoph
- 1844: Klara Ziegler, deutsche Schauspielerin
- 1845: Friedrich von Hefner-Alteneck, deutscher Konstrukteur, Elektrotechniker und Ingenieur
- 1848: Johann Desch, deutscher Kleiderfabrikant
- 1848: Otto I., König von Bayern
- 1850: Hans von Beseler, preußischer General und Politiker der Wilhelminischen Zeit
- 1850: Theophil Sprecher, Chef des Generalstabs der Schweizer Armee
- 1855: Caroline Rémy de Guebhard, französische Sozialistin, Journalistin und Feministin
- 1855: Hans Olde, deutscher Maler
- 1856: Tongzhi, Kaiser von China
- 1857: Johannes Chrząszcz, schlesischer Priester und Landesgeschichtsforscher
- 1857: Theodor Kittelsen, norwegischer Zeichner
- 1860: Franz Winkelmeier, größter Mensch der Welt
- 1866: Ludwig Karpath, österreichischer Musikschriftsteller
- 1869: Fritz Wischer, deutscher Schriftsteller niederdeutscher Sprache
- 1873: Robert Wiene, deutscher Regisseur
- 1874: Rudolf Linnemann, Architekt, Innenarchitektur und Glasmaler
- 1875: Maurice de Broglie, 6. Herzog von Broglie, Physiker, Mitglied der Académie française
- 1876: Heinrich Mache, österreichischer Physiker
- 1878: John Rimmer, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1879: Otto Buchwitz, deutscher Politiker
- 1880: Mikhel Lüdig, estnischer Komponist
- 1883: Richard Arnold Bermann, österreichischer Journalist und Schriftsteller
- 1884: Arthur Wieferich, deutscher Mathematiker
- 1885: Arthur Zarden, Finanzfachmann und Finanzstaatssekretär in der Weimarer Republik
- 1888: Waldemar von Grumbkow, deutscher Jurist und Schriftsteller
- 1890: Otto Ernst Schweizer, deutscher Architekt
- 1894: George Petty, Fotograf
- 1895: Pedro Rebolledo, panamaischer Komponist
- 1896: Wallace H. Carothers, US-amerikanischer Chemiker
- 1897: Wilhelm Busch, deutscher Pfarrer, Evangelist und Schriftsteller
- 1897: Adolfo Baloncieri, italienischer Fußballspieler und -trainer
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1903: Frank Belknap Long, US-amerikanischer Autor
- 1903: Karl Maron, Minister des Inneren der DDR
- 1904: Arthur Frank Burns, US-amerikanischer Ökonom und Diplomat
- 1904: Cecil Day-Lewis, englisch-irischer Schriftsteller
- 1904: Fritz Weitzel, höherer SS- und Polizeiführer für den Westen und Norden Nazideutschlands
- 1904: Syd Nathan, US-amerikanischer R&B-Produzent
- 1906: Aimé Maeght, französischer Lithograph, Kunsthändler, Galerist und Herausgeber
- 1906: Hermann Mörchen, deutscher Philosoph, Religions- und Literaturwissenschaftler
- 1908: Carlo Felice Trossi, italienischer Rennfahrer
- 1909: Jos Moerenhout, belgischer Komponist und Dirigent
- 1910: Chiang Ching-kuo, Politiker
- 1913: Luz Long, deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
- 1913: Willy Schürmann, deutscher Maler und Graphiker
- 1913: Philip Hauge Abelson, US-amerikanischer Physiker und Chemiker
- 1913: Werner Sanß, deutscher Theologe und Friedensaktivist
- 1915: Hovhannes Schiraz, armenischer Dichter
- 1916: Enos Slaughter, US-amerikanischer Baseballspieler
- 1916: Peter Keetman, deutscher Fotograf
- 1916: Sigurd Lunde, norwegischer Bischof, Komponist, Schriftsteller
- 1920: Guido Cantelli, italienischer Dirigent
- 1921: Erwin Ringel, österreichischer Tiefenpsychologe und Neurologe
- 1921: Hans-Joachim Kulenkampff, deutscher Schauspieler und Fernsehmoderator
- 1921: John Stott, britischer Theologe
- 1921: Robert Dhéry, französischer Filmschauspieler und Regisseur
- 1922: Hans Bemmann, deutscher Schriftsteller
- 1922: Jack Klugman, Film- und Fernsehschauspieler
- 1922: Sheila Scott, englische Pilotin
- 1924: Lena Stumpf, deutsche Leichtathletin
- 1927: Coretta Scott King, US-amerikanische Bürgerrechtlerin
- 1927: Drago Tršar, slowenischer Bildhauer
- 1929: Nina Romaschkowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1929: Willi Hoss, deutscher Grünen-Politiker
- 1931: Erhard Rittershaus, deutscher Manager und Hamburger Senator
- 1931: Igor Oistrach, ukrainischer Geiger
- 1931: Krzysztof Komeda, polnischer Jazzmusiker und Komponist
- 1932: Anouk Aimée, französische Filmschauspielerin
- 1932: Roelof Frederick Botha, südafrikanischer Außenminister
- 1932: Maxine Brown, US-amerikanische Sängerin, Mitglied der Vokalgruppe The Browns
- 1932: Casey Kasem, Radiomoderator in den USA
- 1932: Gian-Carlo Rota, italienisch-US-amerikanischer Mathematiker
- 1933: Leonid Michailowitsch Roschal, russischer Experte der Weltgesundheitsorganisation
- 1934: Jürgen Kühling, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1935: Ursula Hinrichs, deutsche Schauspielerin
- 1937: Sandy Dennis, US-amerikanische Schauspielerin
- 1938: Reinhard von Schorlemer, deutscher Politiker
- 1939: Erik Pevernagie, belgischer Maler
- 1939: João Bernardo Vieira, Präsident von Guinea-Bissau
- 1939: Stanisław Dziwisz, Sekretär Papst Johannes Pauls II., später Erzbischof von Krakau und Kardinal
- 1940: Peter Siewert, Althistoriker, Epigraphiker und Altphilologe
- 1941: Friedrich Goldmann, deutscher Komponist und Dirigent
- 1941: Fethullah Gülen, türkischer Philosoph
- 1941: Peter Ensikat, deutscher Schriftsteller und Kabarettist
- 1941: Rainer Nachtigall, deutscher Fußballspieler
- 1942: Jim Keltner, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 1942: Waleri Wladimirowitsch Poljakow, sowjetischer Kosmonaut
- 1943: Helmut Marko, österreichischer Autorennfahrer
- 1943: Freddie Waits, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 1944: Bassam Salih Kubba, stellvertretender irakischer Außenminister
- 1944: Heikki Westerinen, finnischer Schachspieler
- 1944: Walter Kolbow, deutscher Politiker
- 1945: August Wilson, US-amerikanischer Dramatiker und Bühnenautor
- 1945: Martin Chivers, englischer Fußballspieler
- 1946: Franz Roth, deutscher Fußballspieler
- 1946: Gordon Haskell, Bassist und Sänger
- 1947: Pete Ham, britischer Rocksänger und -gitarrist
- 1948: Frank W. Abagnale, US-amerikanischer Hochstapler und Scheckbetrüger
- 1948: Josef Hickersberger, Fußballspieler und -trainer
- 1949: Jean Asselborn, luxemburgischer Politiker, Außenminister Luxemburgs
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1951: Ace Frehley, US-amerikanischer Musiker
- 1951: Viviane Reding, luxemburgische Journalistin und Politikerin
- 1952: Ari Vatanen, finnischer Rallyefahrer
- 1952: Hilary J. Bader, US-amerikanische Drehbuchautorin
- 1954: Stefan Fredrich, deutscher Synchronsprecher
- 1955: Gudrun Berend, deutsche Leichtathletin
- 1955: Lea Linster, Köchin aus dem Großherzogtum Luxemburg
- 1957: Edgar Steinborn, deutscher Fußballschiedsrichter
- 1957: Eric Bristow, britischer Dartspieler
- 1957: Michael Henke, deutscher Fußballtrainer
- 1958: Christoph Achenbach, deutscher Manager
- 1958: Jon Cassar, kanadischer Regisseur und Filmproduzent
- 1958: Horst Hamann, deutscher Fotograf
- 1959: Nicola Bardola, Schweizer Autor, Journalist und Übersetzer
- 1959: Sheena Easton, britische Sängerin
- 1960: Hanne Hegh, norwegische Handballspielerin
- 1961: Karl Alpiger, Schweizer Skirennläufer
- 1963: Dorota Mogore-Tlałka, polnische Skirennläuferin
- 1963: Małgorzata Mogore-Tlałka, polnische Skirennläuferin
- 1963: Masaya Kato, japanischer Schauspieler
- 1966: Yoshihiro Togashi, Mangaka
- 1967: Jan Ditgen, deutscher Zauberkünstler, Komiker und Moderator
- 1967: Willem-Alexander von Oranien-Nassau, Kronprinz der Niederlande
- 1968: Cristian Mungiu, rumänischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 1968: Henrik Schaefer, deutscher Dirigent
- 1968: Knut Reinhardt, Fußballspieler
- 1972: Mehmet Kurtuluş, türkischstämmiger Schauspieler aus Deutschland
- 1975: Kazuyoshi Funaki, japanischer Skispringer
- 1976: Sally Hawkins, britische Schauspielerin
- 1976: Olaf Tufte, norwegischer Ruderer
- 1977: Jeff Ulmer, kanadischer Eishockeyspieler
- 1978: Fisz, polnischer Rapper
- 1978: Jakub Janda, tschechischer Skispringer
- 1980: Marisa Miller, US-amerikanisches Fotomodell
- 1980: Zayed Khan, indischer Filmschauspieler
- 1980: Terese Pedersen, norwegische Handballspielerin
- 1980: Marco Sullivan, US-amerikanischer Skirennläufer
- 1981: Sandy Mölling, deutsche Popsängerin
- 1984: Patrick Stump, Frontsänger und Gitarrist der Punkrockband Fall Out Boy
- 1986: Dinara Michailowna Safina, russische Tennisspielerin
- 1987: William Moseley, britischer Filmschauspieler
- 1991: Lara Gut, Schweizer Skirennläuferin
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1304: Petrus Armengol, spanischer Mercedarier
- 1386: Leonore Teles de Menezes, portugiesische Adlige
- 1404: Philipp II. der Kühne, Herzog von Burgund
- 1521: Ferdinand Magellan, portugiesischer Seefahrer, der für die spanische Krone segelte
- 1524: Anton Tucher, deutscher Kaufmann und Mäzen
- 1536: Johann Apel, deutscher Jurist und Humanist
- 1586: Adam Henricpetri, Verfasser eines mehrbändigen Geschichtswerks
- 1605: Leo XI. (Alessandro Medici), Papst vom 1. bis 27. April 1605
- 1641: Wilhelm von Rath, deutscher Soldat
- 1648: Johann Behm, deutscher lutherischer Theologe
- 1656: Gerrit van Honthorst, niederländischer Maler
- 1656: Jan van Goyen, niederländischer Maler
- 1672: Kurt Reinicke von Callenberg, deutscher Soldat und Verwaltungsbeamter
- 1682: Fjodor III., Zar von Russland von 1676 bis 1682
- 1694: Johann Georg IV., Kurfürst von Sachsen aus dem Hause Wettin
- 1702: Jean Bart, Freibeuter aus Dünkirchen
- 1715: Valerian Brenner, Baumeister des Vorarlberger Barocks
- 1749: Mechitar von Sebasteia, armenisch-apostolischer, später armenisch-katholischer Geistlicher und Ordensgründer
- 1751: Johann Wilhelm von Berger, deutscher Philosoph, Rhetoriker und Historiker
- 1794: James Bruce, schottischer Reisender
- 1794: William Jones, englischer Orientalist und Jurist, Richter am Obersten Gericht in Kalkutta
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1806: Amalie von Gallitzin, Mitbegründerin des 'romantischen' Katholizismus
- 1833: Emmerich Joseph von Dalberg, badischer Diplomat und französischer Politiker
- 1837: Heinrich Schmelka, Schauspieler
- 1847: Henry Wellesley, 1. Baron Cowley of Wesley, englischer Staatsmann und Diplomat
- 1881: Emile de Girardin, französischer Verleger
- 1882: Ferdinand Reich, deutscher Chemiker und Physiker
- 1882: Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Dichter
- 1886: Eugène Isabey, französischer Maler
- 1887: Alfred von Reumont, deutscher Staatsmann und Historiker
- 1896: Albert Fischer, evangelischer Pfarrer und Hymnologe
- 1897: Ludwig Wilhelm August von Baden, badischer Prinz, Politiker und General
